Klinische Daten zeigen, dass ThermaCare bei der Therapie von muskulären Rückenschmerzen eine deutlich bessere Schmerzlinderung als gängige
rezeptfreie orale Analgetika (Ibuprofen, Paracetamol) erzielt.
Der Vergleich von ThermaCare erfolgte mit Ibuprofen (1.200 mg/Tag) und Paracetamol (4.000 mg/Tag). In der Studie wurde an 371
Patienten mit akutem, unspezifischem Rückenschmerz ein Wirksamkeitsvergleich durchgeführt. Die Patienten wurden zur
Wirksamkeitsanalyse per Zufallsprinzip der Therapie mit ThermaCare (n=113), Paracetamol (n=113) oder Ibuprofen (n=106) zugeordnet.
Oral verabreichtes Placebo (n=29) und nicht-erhitzte Rückenumschläge (n=19) wurden zwecks Verblindung mitgeführt. Als Messgrößen
für den Erfolg wurden Schmerzlinderung, Muskelverhärtung, seitliche Rumpfbeweglichkeit und Funktionseinschränkung festgelegt.
Die Wirksamkeit wurde an 2 Therapietagen und 2 Nachbeobachtungstagen bestimmt.
Ergebnisse: Die Schmerzlinderung an Tag 1 durch den Wärmeumschlag (Mittelwert 2,00) war hochsignifikant ausgeprägter als bei Ibuprofen (1,51, p=0,0007) und Paracetamol (1,32, p=0,0001). Die über die Nachbeobachtung (Tag 3 bis 4) anhaltende mittlere Schmerzlinderung war bei dem Wärmeumschlag ebenfalls hochsignifikant größer als bei Ibuprofen (p=0,0001) und Paracetamol (p=0,0009). Die seitliche Rumpfbeweglichkeit war unter der Wärmebehandlung während der Therapie und in der Nachbeobachtungszeit verbessert (p≤0,09 vs. Paracetamol, p≤0,001 vs. Ibuprofen). Die Verminderung der Muskelverhärtung an Tag 1 war größer als unter Paracetamol (p=0,001). Die Funktionseinschränkung war bei dem Wärmeumschlag an Tag 4 vs. Ibuprofen (p=0,01) und Paracetamol (p=0,0007) reduziert. Alle unerwünschten Ereignisse waren leicht ausgeprägt und am häufigsten (10,4%) in der Ibuprofen-Gruppe zu finden.
Quelle: Nadler SF et al.: Continuous low-level heatwrap therapy provides more efficacy than ibuprofen and acetaminophen for acute
low back pain; Spine, May 15, 2002; 27: 1012-1017
+ Durchschnittliche Schmerzlinderung während 8 Stunden Behandlungszeit (Selbstbewertung; Stufenskala 0-5; n=100-110 pro Gruppe)